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Flyer der Fraktion
2.2.2007
Höhepunkte 2006 der politischen
Arbeit der Fraktion
Sie werden feststellen, dass wir Grüne
nicht nur im Bereich Umwelt- und Naturschutz, sondern auf allen anderen
Gebieten der Kommunalpolitik tätig sind November 2006:
Teilerfolg mit Durchfahrverbot
für LKW bei der B254. Ein ursprünglicher Antrag der Grünen, die
B254 in eine Mautstrecke umzuwandeln, hat eine Diskussion angestoßen, die
schlussendlich in einem von dem Hessischen Wirtschaftsminister Rhiel
verhängten Durchfahrverbot für LKW mündet. Damit kann eine
wesentliche Entlastung der Bevölkerung durchgesetzt werden.
Dezember 2006: Die Fraktion im Kreistag entscheidet sich gegen
den Haushalt 2007 Landrat Marx legt einen Haushaltsplanentwurf vor, der im
Verwaltungsteil nicht ausgeglichen ist. Obwohl der Entwurf der Haushaltssatzung
eine Erhöhung der Schulumlage vorsieht, vermag er keinen Ausgleich
zwischen Einnahmen und Ausgaben herzustellen. Eine breite politische Mehrheit
im Haupt-, Personal- und Finanzausschuss spricht sich dafür aus, dass die
Erhöhung der Schulumlage durch eine Reduzierung der Kreisumlage
ausgeglichen wird. Diese Haltung finden die Grünen nachvollziehbar. Den
Gemeinden werde durch die Landesregierung sowieso schon eine erhebliche
Mehrbelastung durch die Veränderung der Umlagegrundlagen zugemutet. In 17
Anträgen zum Entwurf des Haushaltsplanes fordern die Grünen wichtige
Korrekturen des Zahlenwerks. So werden z.B. ein Sofortprogramm für
sicherheitstechnische Sanierungen an Schulen von 1 Mio. Euro und ein Preis
für Projektarbeiten gegen rechtes Gedankengut an Schulen beantragt. Juni
2006: Die Biomasse soll stärker genutzt werden Die von den Grünen
eingebrachten Vorschläge zur verstärkten Nutzung von Biomasse im
Kreis, zur Förderung der regionalen Wertschöpfung und zur
Förderung der Landwirtschaft werden von den anderen Kreistagsfraktionen
unterstützt. Juli 2006: Der Bau der A49 wird weiter
bekämpft Die Fraktion diskutiert den Entwurf des Regionalen
Raumordnungsplanes Mittelhessen. Ein wichtiger Punkt ist dabei der geplante
Weiterbau der A49. Die Fraktion lehnt den Weiterbau der A49 weiterhin
grundsätzlich ab. Als Gründe nennt sie die Verschwendung
öffentlicher Gelder, die stattdessen in den Aufbau und den Erhalt des
öffentlichen Verkehres investiert werden sollten, sowie den gravierenden
Eingriff in Natur und Landschaft. Unbeschadet ihrer grundsätzlichen
Haltung üben die Grünen auch massive Kritik an der
Gesamtabwägung zur Findung des Hessischen Linienvorschlages für den
Weiterbau der A49. Diese suggeriert, dass die jetzt gewählte Trasse durch
den Schweinsberger Forst umweltverträglich sei. Das Gegenteil ist nach
Meinung der Fraktion der Fall. August 2006: Der Entwurf der Stellungnahme des
Kreisausschusses zum Regionalplanentwurf Mittelhessen wird in wesentlichen
Punkten erheblich abgeändert Zur Stärkung der Ländlichen Region
und der Schaffung neuer Tätigkeitsfelder in diesem Bereich soll in
Zusammenarbeit mit den Universitäten und Fachhochschulen der Region ein
Institut für Nachwachsende Rohstoffe im Vogelsbergkreis geschaffen werden.
Die bestehende Bildungsinfrastruktur und Verkehrsanbindung sollen dazu genutzt
werden. Damit die ländliche Region ihre Überlebensfähigkeit
über eigene Einnahmen sichern kann, braucht sie auch künftig
Möglichkeiten, ihre Infrastruktur über Einnahmen aus Gewerbesteuer zu
finanzieren. Der einseitige Kampf des Landrates gegen die Windenergien wird
durch einen einstimmigen Beschluss der Fachausschüsse für die Nutzung
regenerativer Energien beendet. Hierdurch erhält die Windkraftwirtschaft
für das Repowering eine gesicherte Grundlage und eine Garantie für
die bisherigen Standorte.
September 2006: Die Akteneinsicht bestätigt die
Verzögerung durch den Vogelsbergkreis Gegenstand des von der grünen
Fraktion beantragten Akteneinsichtsausschusses war das Verfahren zur
Genehmigung von Windkraftanlagen in Brauerschwend. Dieses wurde nach Auffassung
der Grünen seitens des Vogelsbergkreises in die Länge gezogen, mit
dem Ziel, deren Bau zu verhindern. Dabei wurde der Rechtsanspruch des
Antragstellers auf eine zügige Bearbeitung und Erteilung der
Baugenehmigung verletzt. Mit dieser Verfahrensweise wurde dem Vogelsbergkreis
finanzieller Schaden zugefügt. Der Landrat hätte dies unter
Wahrnehmung seiner Aufsichtspflicht verhindern müssen. Insofern trifft ihn
nach Auffassung der Grünen eine Mitschuld an dem für den
Vogelsbergkreis entstandenen Schaden. Oktober 2006:
Die Gefahren des Rechtsradikalismus werden aufgezeigt Außerhalb des
Parlamentes gibt es im Vogelsbergkreis eine beunruhigende rechtsextreme Gruppe
in Kirtorf und viele Jugendliche, teils identisch mit den
Kirmes-Burschenschaften, die rechtsextremes Gedankengut teilen und in Schulen
verbreiten. Die Jugendlichen treffen sich in Bauwagen, Jugendräumen und
Spielplätzen. Problematisch ist, dass rechtsextremes Gedankengut in diesen
Kreisen normalwird. Dies versetzt die Kreistagsfraktion in Sorge. Die Lage wird
weiter beobachtet. Im Dezember beteiligen sich Mitglieder der Fraktion an den
Protesten gegen Infostände der NPD in Lauterbach und Alsfeld.
November 2006: Die Ziele
des ZAV sollen in wichtigen Punkten neu geregelt werden Der ZAV soll Akteure
identifizieren, die sich aktiv für die energetische Nutzung von Biomasse
aus der Region und in der Region engagieren. Durch gezielte Projekte, die dem
technischen ökonomischen Entwicklungsstand in den verschiedenen Bereichen
der Biomassenutzung angepasst sind, sollen konkrete Schritte in Richtung auf
eine Reduzierung des Müllvolumens durch Nutzung von
umweltverträglichen und wirtschaftlich darstellbaren Verfahren erarbeitet
werden. Hierzu sollen die Möglichkeiten der energetischen Verwertung von
unterschiedlichen Biomassen aus Abfällen, Holz und Grünschnitt unter
Einbindung der Landwirtschaft untersucht werden.
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