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Grüne halten Asbest-Einlagerung für problematisch: es stellen sich viele Fragen

25.10.2009

Wer kann in welchen Mengeneinheiten und Zeiträumen Asbest an der Deponie Bastwald anliefern?

Welche Auflagen werden an die Anlieferung gemacht? Ist eine Trennung von anderen Abfällen vorgeschrieben? Gibt es Auflagen an den Antransport zum Schutz der Bevölkerung vor freigesetzten Fasern?

Werden auch asbesthaltige Nachtspeicherheizgeräte angenommen? Inwieweit wird geprüft ob nicht auch schadhafte Nebenprodukte (Chrom VI) mit dem Asbest in die Deponie gelangen? Wer ist für die Aquirierung der Abfälle zuständig?

Welche Informationen bekommen die Anlieferer im Vorfeld? Welche Gebühren werden dafür erhoben? Welche Aufgaben übernimmt Veolia in Bereich der Asbestlieferungen? Welche weiteren Stoffe werden neben den 170 t/Jahr Asbest noch angenommen?

Dabei bitte auch die jeweiligen Mengen angeben? Welche Auswirkung hat die Asbestdeponierung im Hinblick auf künftige Auflagen für die Rekultivierungskosten? Gibt es Prüfberichte zum Betriebstagebuch? Wie lauten die Prüfergebnisse der letzten 5 Jahre?

Wird für die Asbest-Einlagerung eine PAAG-Analyse (Verfahren zur Verhütung von Störfällen durch Prognose, Auffinden der Ursachen, Abschätzen der Auswirkungen, Gegenmaßnahmen) durchgeführt?

Welche weiteren Risikominimierenden Massnahmen wurden durchgeführt? Welche Maßnahmen werden bei einem Sackriss während des Abladens als schadens-begrenzende Maßnahmen eingeleitet? Wer kontrolliert und gewährleistet somit die sicherheitstechnisch optimale Anlieferung, Einlagerung und Pflege der Deponie?

Durch welche Messungen wird sichergestellt, dass Asbest bei der Ablagerung nicht den Deponiebereich verlässt? Im speziellen Asbestfasern in der Luft? Wie stellen sie anhand von Messdaten oder anderen Daten nachvollziehbar sicher, dass von der Asbestdeponie keinerlei Gesundheitsgefährdungen für die Anlieger und im weiteren Kreis für die Einwohner bestehen?

Kann zum derzeitigen Zeitpunkt eine entsprechende Belastung ausgeschlossen werden. Werden bereits entsprechende Messungen durchgeführt? Auf welche Art und in welchem Rhythmus wird die Gemeinde über die Asbest- und sonstige Luftbelastung informiert?

Wird der gesamte Prozess der Asbestdeponierung umfassend überwacht und im Sinne eines Umweltaudits auditiert?
 
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