| |
Die Kandidatur von Udo Ornik zum
Bürgermeister in Mücke stößt bei den Kreisgrünen auf
breite Zustimmung
11.10.2011
Breite Zustimmung erhielt der Fraktionsvorsitzende Udo
Ornik, als er auf der letzten Kreismitgliederversammlung der Grünen in
Lauterbach seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt in Mücke
ankündigte und sein Wahlprogramm dafür vorstellte: Von besonderer
Bedeutung ist für die Grünen in Mücke, die Infrastruktur trotz
rückläufiger Bevölkerungsdichte zu erhalten. "Dem
Bevölkerungsrückgang in der Region muss durch eine familien- und
kinderfreundliche Politik entgegengewirkt wer-den. Mücke soll ein
attraktiver Wohnort für Jung und Alt bleiben", so Ornik.
Dazu
schlägt er folgende Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen
Infrastruktur vor: Die offensive Vermarktung der Grundstücke und gezielte
Ansiedlung von Betrieben im Industriegebiet Gottesrain, die Förderung
einer gemeinsamen Identität für die Mücker Bürger aus allen
Ortsteilen und der Dialog mit Gewerbe, Handwerk, insbesondere mit Unternehmen
in Mücke und der Region.
Auch die Verwaltung soll
bürgerfreundlicher gestaltet werden nach dem Mottto: "Bürgernah ,
flexibel und kostenbewusst". Dazu gehören für Ornik auch ein
Bürgerbüro sowie ein Gebäudemanagement, das unter Einsatz
moderner EDV-Lösungen die Betriebskosten zu senkt, die Optimierung der
Heizungstechnik ermöglicht und durch eine gezielte, vorausschauende
Instandhaltung den Wert der kommunaler Gebäude herhält. Nicht
genutzte Gebäudeflächen sollen vermietet werden. .
Ornik will
auch die Bürgerbeteiligung in Mücke ausbauen. Die Proteste um
Stuttgart21 hätten deutlich gemacht, dass die Zeit reif sei für mehr
Bürgerbeteiligung. Seit mehr als 20 Jahren setzt sich Ornik gemeinsam mit
den Grünen vor Ort und im Vogelsbergkreis für eine ehrliche
Information und mehr Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an
politischen Entscheidungen ein. Weitere Ziele sind eine aktive Energiepolitik,
um Mücke energieeffizient machen.
Hierzu sollen alle in der
Gemeinde Mücke vorhandenen Energie-Ressourcen genutzt werden. Ziel ist es,
einen möglichst hohen energetischen Selbstversorgungsgrad der Gemeinde zu
erreichen, die Energiekosten zu senken, um den Geldbeutel der Bürger zu
entlasten und den kommunalen Schuldenberg zu reduzieren. Die Gemeinde soll zu
einer Modellgemeinde im Bereich Energieeffizienz und Energieerzeugung umgebaut
werden.
Die Schulden sollen abgebaut werden, da diese aufgrund der
wachsenden Zins- und Tilgungszahlungen zunehmend die Gemeinde politisch
lähmen. Das Prinzip, Mehrausgaben auf Pump oder durch höhere
Belastung der Bürger zu finanzieren, soll in Mücke durch klare
Zielvorgaben, ein offensives Kostenmanagement und eine mittelfristige
Personalplanung in Verwaltung, Kindergarten und Bauhof ersetzt werden. Eine
verstärkte Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbunden
mit modernen Führungsinstrumenten soll es möglich machen, das
vorhandene Potenzial besser zu nutzen.
Die Schulen sollen erhalten und
die Betreuungsplätze weiter ausgebaut werden. Weiterhin sollen die
Kindergärten für Familien freundlicher organisiert werden. Dabei
spielen Öffnungszeiten, Tageskinder-Betreuung, Kitaplätze ab dem
ersten Lebensjahr, die Frühförderung sowie regelmäßige
Fortbildungsprogramme für Erzieherinnen eine wichtige Rolle. Vereine
sollen gezielt für ihre Kinder- und Jugendarbeit gefördert werden.
Die sich verändernde Bevölkerungsstruktur fordert von den Vereinen
ortsteilübergreifende Zusammenschlüsse und Kooperationen, damit die
Angebotsvielfalt erhalten bleiben kann.
Das Hallenbad, die neue
Sporthalle und der Hartplatz in Nieder-Ohmen werden auf Dauer Gemeindegelder
binden. Neue Investitionen darf es deshalb erst dann geben, wenn gesicherte
Konzepte für deren Finanzierung und Folgekosten vorliegen. Um den Umwelt-,
Natur- und Tierschutz zu fördern ist Ornik der Schutz der natürlichen
Lebensgrundlagen besonders wichtig. Mit dem Slogan "Umwelt und Naturschutz
müssen in Mücke endlich eine größere Bedeutung bekommen"
sollen neue Zeichen der Umweltpolitik gesetzt werden. |
|