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Grüne sehen historische
Fehlentscheidung der Linken bei der Wahl des Bundespräsidenten: Grüne
befürchten fatale Folgen für die Kommunalwahl im März 2011
25.06.2010
Der Kreisvorstand hat sich im Abschluss seiner gestrigen
Sitzung in Lauterbach mit den fatalen Folgen auseinander gesetzt, die sich aus
dem Wahlverhalten der Linken bei der Wahl des Bundespräsidenten ergeben.
Eine historische Chance, Herrn Gauck als Symbol für mehr soziale
Gerechtigkeit und Bürgernähe als Bundpräsident zu wählen,
wurde von der Linken leichtsinnig vertan.
Die von den Linken
nachgeschobene Begründung für ihre Enthaltung, Gauck hätte eine
andere Position zum Einsatz in Afghanistan, wirkt in sich unglaubwürdig,
da der nun von den Linken mitgetragene Bundespräsident Wulff sicher keine
differenzierte eigene Meinung zum Einsatz der Bundeswehr aufweisen kann.
Die Grünen haben den Eindruck, dass sich in den Linken die alten
SED-Kader mit dem Bürgerrechtler Gauck überhaupt nicht anfreunden
konnten und seine Wahl gezielt verhindert haben. Dies sehen die Grünen als
erhebliche Belastung für die Kommunalwahl im März 2011 im
Vogelsbergkreis an. Solange die Linke nicht bereit und in der Lage ist, sich
von dem Unrechtssystem der DDR klar zu distanzieren und die alten SED-Kader in
ihre Schranken zu verweisen, sehen die Grünen kaum Möglichkeiten
für ein politisches Bündnis von Rot-Grün-Rot im Vogelsbergkreis.
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